Stranger Than Usual

Rollenspielszenen: Kriminelle Konstrukte

Rollenspielszene. Wir sind in der nächsten Stadt in Galt angekommen. Die Stadt wird größtenteils von Banden beherrscht, nachdem das Stadtviertel, in dem die herrschende Klasse wohnte, vor zwanzig bis dreißig Jahren mysteriöserweise explodiert ist. Eine Hinterlassenschaft dieser Klasse sind jedoch Metallkonstrukte von mäßiger Intelligenz und geringer Eigeninitiative, die versuchen, die Ordnung in der Stadt aufrecht zu erhalten.

Direkt am ersten Abend passiert in der Nähe unserer Unterkunft ein Mord. Vom Tatort weg (in Richtung eines Kanaldeckels) führen Spuren zweier kleiner Personen und einer menschengroßen Person. Thivuc fängt an zu spekulieren: Vielleicht gibt es hier Rattenmenschen? Gibt es wandelnde Pilze? Und wenn es große Wachkonstrukte gibt, die Gesetzesverstöße hart bestrafen, warum soll es dann nicht auch kleine Kriminalkonstrukte geben, die Verbrechen begehen? Fredegar ist nicht überzeugt: Warum sollte jemand viel Geld für Kriminalkonstrukte ausgeben? Viel wahrscheinlicher sind doch die Rattenmenschen, oder einfach kriminelle Halblinge oder Gnome, die die Kanalisation als Fluchtweg nutzen.

Am nächsten Tag haben wir dann ein Treffen mit einem Informaten, weil Dolgrim, Zwerg und Kopfgeldjäger, hofft, in dieser Stadt eine gesuchte Mörderin zu finden. Tatsächlich gibt es Hinweise auf die gesuchte Person: Sie hat sich einer Bande von Wyrwoods angeschlossen, die sich in der Kanalisation aufhält. Die Gruppe schaut fragend Julien, den Magier an. Der erklärt: Wyrwoods sind Holzkonstrukte mit freiem Willen, die von Magiern geschaffen wurden aber dann gegen sie rebellierten.

Thivuc lacht triumphierend:

Hah! Kriminalkonstrukte!