Stranger Than Usual

While reviews note that you can run PUBG and other 3D games with decent performance on a Tecno Spark 8C, this doesn't mean that the device is fast enough to read posts on modern text-centric social media platforms or modern text-centric web forums. While 40fps is achievable in PUBG, we can easily see less than 0.4fps when scrolling on these sites.

How web bloat impacts users with slow devices

Internetprovidervertreterscam

Eigentlich wollte ich heute einen Artikel zu meinem Bloglinkprojekt schreiben, Ich war noch nicht sicher, worüber, denn ich hatte auf zwei Blogs interessanter Artikel zu sehr unterschiedlichen Themen gefunden.

Stimmungsmäßig völlig aus der Bahn geworfen hat mich aber der Besuch einer Person, die sich als Telekommitarbeiter ausgab. Nennen wir diese Person mal „der Vertreter“. Der Vertreter hat bei mir geklingelt und mir erzählt, dass irgendwelche Leitungen hier in der Straße jetzt auf Glasfaser umgeschaltet werden, was mein Haus zwar noch nicht direkt betreffe, aber irgendwas mit Geschwindigkeit blablabla. Ich dachte zunächst, der will mich auf eine mögliche Störung nächste Woche vorwarnen.

Aber da war es noch lange nicht zu Ende. Der Vertreter fing an, davon zu erzählen, dass die Telekom jetzt meinen Vertrag übernähme. Ich sagte, mein Internetprovider (nicht die Telekom) hätte mir davon nichts gesagt. Der Vertreter meinte, das ginge meinen Provider ja auch nichts an, die Leitung gehöre ja der Telekom. Nun ist das zwar nicht ganz falsch, immerhin gehören die letzten Meter zum Haus hier tatsächlich der Telekom. Aber meinen Provider geht das sehr wohl etwas an, immerhin habe ich keinen direkten Vertrag mit der Telekom, sondern mit meinem Provider (der dann einen Vertrag mit der Telekom habe).

Der Vertreter meinte, ich würde dazu auch noch per Post Informationen kriegen, und per E-Mail, und einen Anruf, usw. Ich war weiterhin skeptisch, was ihn irgendwann dazu brachte, ein bisschen pampig zu werden und zu sagen, ich würde es „einfach nicht raffen“. Ich antwortete, dass ich das in der Tat nicht raffen würde. Irgendwann habe ich ihm dann die Tür gezeigt.

Danach habe ich bei meinem Provider angerufen. Das war auch eine Tortur für sich, inklusive „wenn es um Ihren Vertrag geht, drücken Sie bitte die 1“, Eingaben von Kundennummer per Telefon (und wenn man da nur einen Moment zögert, weil man die nächste Ziffer nachschlägt, bricht der Anruf ab und man darf wieder von vorne begonnen) und nerviger Warteschleifenmusik. Dann kam aber ein höflicher Vetragssupport-Mitarbeiter an die Leitung, dem ich mein Erlebnis schilderte.

Der Telefonsupport konnte dann sehr schnell feststellen, dass

  • sich an meinem Vertrag nichts ändert
  • mein Provider keine Änderungen an der Leitung vornimmt
  • auch die Telekom keine Änderungen an meiner Leitung vornimmt
  • der Vertreter vermutlich ein Vertragsdrücker sei
  • ich beim nächsten Mal direkt nach dem Telekom-Ausweis des Vertreters fragen solle, dann machen sich Betrüger meist schnell vom Acker

Das hat meine Vermutung bestätigt. Das war ein Betrüger, der mir eiskalt ins Gesicht gelogen hat. Ein Bekannter hat mir mal geraten: Der Satz „Ich erteile Ihnen hiermit Hausverbot“ bei solchen Leuten Wunder wirkt. Und ja, man kann das auch als Mieter machen. Habe ich in diesem Fall aber nicht gemacht, weil ich mir nicht sicher war, ob da nicht doch irgendetwas dran war.

Wie dem auch sei: Wenn bei euch irgendwelche Leute klingeln und behaupten, dass euer Internetvertrag jetzt von ihnen übernommen wird, seit sehr skeptisch, gebt keine unnötigen Informationen heraus (mea culpa) und lasst die Person nicht in eure WOhnung. Erkundet euch im Zweifelsfall bei eurem eigentlichen Anbieter, was es damit auf sich hat. Grundsätzlich hatten sich echte Telekomtechniker bei mir immer vorher angemeldet, im Gegensatz zu diesem Vertreter.

Die ganze Geschichte hat mich unglaublich Nerven gekostet. Es ist nicht leicht, einer Person, die ganz vernünftig und höflich argumentiert und scheinbar auch nur ihren Job machen möchte, konsequent „nein“ zu sagen. Ob das jetzt eine Vertreter ist, ein Zeuge Jehovas, eine Oberpsychotherapeuthin, die dir Globuli gegen deine Erkältung andrehen will oder wer auch immer. Ich bin jetzt fix und fertig, obwohl ich weiß, dass ich im Recht war.

Rollenspielszenen: Ein schlechtes Vorbild

Rollenspielszene. Wir wollen wir wohnen im Wald (der bald abgeholzt werden soll). Siobhan, professionelle Rebellin, spielt in einer ruhigen Minute mir ihrem Balisong herum. Sie lässt es aufschnappen, wirft es hoch, fängt es wieder ein, etc.

Dumm nur: Sie macht das vor einer Gruppe von Kindern, die ihr fasziniert zusehen. Calum ist davon nicht begeistert. Er fordert Siobhan auf, damit aufzuhören, um den Kindern kein schlechtes Vorbild im sicheren Umgang mit Messern zu sein. Genau genommen droht er ihr damit, sie zu tackeln, wenn sie nicht aufhört.

Siobhan hört nicht auf. Calum tacklet sie. Beide schaffen es in dem Handgemenge, sich an dem Messer zu schneiden. Die Kinder schauen zu und lernen.

Rollenspielszenen: Ganzkörpertopflappen

Rollenspielszene. Wir haben verifizieren können, dass Mel noch am Leben ist, nachdem sie in einen bodenlosen Abgrund gefallen ist. Nun müssen wir sie nur noch finden. Dumm nur: Zusammen mit Mel ist auch eine Notion in Gestalt einer Miniatursonne in den Abgrund gefallen. Die hat uns beim letzten Mal ein paar Verbrennungen verpasst. Was macht man dagegen? Midnight Steel, ein bisschen angekifft, hat eine Idee:

Die Kekse hier habe ich mit Topflappen aus dem Ofen geholt, damit ich mich nicht verbrenne. Wir brauchen so etwas wie Topflappen… für den ganzen Körper.

Das Leben findet einen Weg.

Aufgrund diverser Umzüge ist die eine oder andere meiner Zimmerpflanzen noch bei meiner Mutter. Unter anderem eine meine Yucca-Pflanzen. Die hat einen recht großen Topf, und stand den ganzen Sommer über draußen. Auch den Frühling und den Herbst. Auch den Winter, wobei die Absicht war, die Pflanzen bei starkem Frost reinzuholen.

Das hat meine Mutter leider nicht geschafft, und so hat diese Yucca im letzten Winter einen ordentlichen Schlag abgekriegt. Ich habe im Frühling die toten Blätter (alle) abgetrennt, aber bemerkt, dass der Stamm noch saftig war. Ich habe also noch Hoffnung gehabt. Diese Hoffnung hat sich allerdings nicht erfüllt, am Stamm gab es keine neuen Blätter.

Heute allerdings hat mir meine Mutter dieses Foto geschickt:

Ausschnitt eines Blumentopfes, in dem aus der Erde ein junger Trieb mit Spitzen Blättern hervorschaut.

Zwar keine neuen Blätter am Stamm, die Pflanzen an sich lebt aber noch. Und das ist nur einer von zwei Trieben. Wenn ihr also Zimmerpflanzen habt, die tot aussehen… gebt ihnen ein bisschen Zeit, vielleicht erholen sie sich noch einmal.

Rollenspielszenen: Urteil über Gamoril

Rollenspielszene. Wir sind endlich wieder zuhause. Schon am Tag nach der Ankunft haben wir eine Audienz bei der Fürstin, die unsere Berichte hören will. Mit dabei auch die Nelithiel Damodres, Leiterin der Arkanya, einer Institution zu Magie und Forschung.

Mavas berichtet zuerst, und in der Folge des Berichts kommt er immer wieder auf den zunehmenden Wahnsinn des Magiers Gamoril zu sprechen. Nelithiel, die Gamoril persönlich für die Expedition ausgewählt hat, hält Gamoril für unschuldig und Mavas als Expeditionsleiter dafür verantwortlich, dass Gamoril irgendwelchen geistesverändernden Zaubern unterlegen ist.

Die Fürstin befragt die anderen Expeditionsteilnehmer zu ihrer Meinung über Gamoril. Zunächst spricht Lin'quel:

Ich bin Gamoril zuerst in den Feenwelten begegnet. Er schien zunächst wie ein normaler, wenn auch exentrischer Magier. Im laufe der Zeit hat er sich aber immer erratischer verhalten, [hier folgt ein langer Monolog] und am Ende sogar das Schiff in Brand gesetzt, auf dem wir gereist sind. Mit dem Schwert „Der Fluch der Sterblichen“, stellt er eine Gefahr dar.

Terith spricht als nächstes, und ihre Antwort ist deutlich kürzer:

Gamoril ist einfach komplett durchgeknallt.

Rollenspielszenen: Seid ihr lebensmüde?!?

Rollenspielszene. Zwischen der Gruppe und dem Schatz steht ein Remorshka. Mit geschicktem Ablenken und Teleportieren hat es Nini in die Schatzkammer geschafft, doch das Remorshka lauert jetzt vor der Tür. Der Rest der Gruppe versucht hektisch, die Situation unter Kontrolle zu kriegen.

Die Gelegenheit nutzen zwei Scawn (rattenartige Humanoide mit null Selbsterhaltungstrieb), denen die Gruppe vorher begegnet ist, um auch in Richtung Schatzkammer zu rennen, obwohl mittlerweile das Remorshka den Weg versperrt. Auch Sprinkle, der als Orren dazu neigt, in Stresssituationen zu rushen (ein Orren kann dann sehr schnell agieren, aber macht üblicherweise nur das erste, was ihm einfällt), will Nini zur Hilfe eilen und rennt auch in Richtung Monster.

Cory sieht das. Cory wirkt eine Wall of Air zwischen Remorshka und die anderen. Sprinkle rennt mit voller Geschwindigkeit in diese Wand. Nicht genug, um durchzukommen, aber genug, um ihn auf die Idee zu bringen, dass der Versuch dazu eine schlechte Idee wäre. Er dreht auf der Stelle um und rennt in die andere Richtung.

Die Scawn hingegen versuchen, durch die Wand zu kommen. Obwohl er selbst gerade noch selber in Richtung Monster gelaufen ist, ist Sprinkle entsetzt:

SEID IHR LEBENSMÜDE?!?

Bahn-Wettbewerb

Das es mit der deutschen Bahn Probleme gibt, weiß jeder in diesem Land. Jeder Leser dieses Blogs wird hier auch immer wieder Artikel finden, in denen ich mich über die deutsche Bahn aufrege. Zum Beispiel, wenn die Bahn mich bei hochsommerlichen Temperaturen sitzen lässt. Oder wenn die Bahn nach stundenlangem Warten in der Kälte überhaupt nicht kommt. Oder wenn es einen Klimaausfall gab. Oder wenn ich am Ticketkauf verzweifle. Oder beim Kaufen einer Bahncard. Oder wenn ich unerwünschte Werbung erhalte und sich niemand dafür zuständig fühlt. Oder wenn ich schon vor der Abfahrt in Verspätungs-Doomscrolling verfalle.

Dabei finde ich es an sich gut, dass es die Bahn gibt. Sie sollte nur besser sein, als sie es momentan ist. Wahrscheinlich hätte man sie auch nie privatisieren sollen. Ich sage nicht, dass man einfach Geld auf das Problem werfen sollte, um es zu beheben, denn das Geld muss auch effektiv und effizient eingesetzt werden. Aber die Bahn braucht mehr Geld, und wir müssen wegkommen von dieser Autodominanz. Nicht nur, weil ich nicht gerne Auto fahre, sondern weil der Autoverkehr insgesamt noch teurer ist, die Umwelt gleich in mehrerlei Hinsicht belastet, defährlich für alle Verkehrsteilnehmer ist und einen unglaublichen Lärm erzeugt.

Damit mehr Leute die Bahn benutzen, muss sie aber nicht nur besser werden, sondern auch günstig genug. Für den Regional- und Nahverkehrt gibt es ja jetzt das Deutschlandticket (auch wenn an diesem immer wieder gesägt wird und statt wegen der Ölkrise dank Trumps Irankrieg wieder ein 9 €-Ticket einzuführen, lieber Autotreibstoff subventioniert wird)- Für den Fernverkehr sind Tickets aber sehr teuer.

Deswegen klingt es erst einmal gut, wenn man hört, dass die privatwirtschaftliche italienische Bahngesellschaft Italo in Deutschland Strecken übernimmt. Konkurrenz belebt das Geschäft und so, richtig? Nun Katja Diehl, Verkehrswende-Aktivistin, sieht das anders. Italo übernimmt nämlich die profitablen Fernverkehrsstrecken München-Dortmund und München-Hamburg. Das sind teure Strecken, die damit vielleicht günstiger werden. Nur: Die deutsche Bahn nutzt diese Strecken, um ihre restlichen Operationen zu querfinanzieren. Wenn die Bahn kein Geld mehr aus dieser Quelle bekommt, muss sie woanders sparen, und damit wird die Zuganbindung in Deutschland insgesamt schlechter.

Ich finde, das ist ein gutes Argument, und wieder ein schönes Beispiel für „Gewinne privatisieren, Verluste verstaatlichen“. Die deutsche Bahn ist immernoch größtenteils in staatlicher Hand, wenn ich mich nicht irre. Das Schienennetz sowieso. Und die Bahn ist nicht dazu da, Gewinne zu machen. Die Bahn ist dazu da, Leuten Mobilität zu ermöglichen. Es werden ja auch Milliarden Steuergelder in Autobahnen gesteckt. Warum privatisieren wir nicht einmal ein paar von den Autobahnen, so ähnlich wie auf Frankreichs Mautstrecken, und stecken das Geld, das wir hier an Wartung sparen in die Bahn und das Schienennetz?

Rollenspielszenen: In den Abgrund klettern

Rollenspielszene: Mel ist gerade in einen bodenlosen Abgrund gefallen. Jacksnipe hechtet ihr hinterher: „MEEEL!“. Sie hat noch das Seil in der Hand, das Mel ihr gegeben hat, aber nirgendwo ist ein Punkt, um es festzumachen. „Kann jemand das Seil für mich festhalten? Ich klettere da runter“.

Die anderen sind nicht begeistert: „Du kletterst nicht da runter!“. Das war ein Fehler. Jacksnipe hasst es, vorgeschrieben zu bekommen, was sie zu tun oder zu lassen hat: „Dann klettere ich eben ohne Seil!“. Nur leider ist die Wand des Abgrunds zu glatt. Sie flucht. Sie drückt Midnight Steel das Seil in die Hand, wirft das andere Ende über den Rand und klettert am Seil herab. Midnight Steel hält glücklicherweise gut fest.

Rollenspielszenen: Die Miniatursonne

Rollenspielszene. Wir sind eine Gruppe Punks mit unterschiedlichen übernatürlichen Fähigkeiten, und haben es in einem gewaltigen U-Bahn-Netzwerk häufiger mit eldritch abominations (in diesem Setting „Notions“ genannt) zu tun.

Dieses Mal kämpfen wir gegen etwas, das wie eine kleine Miniatursonne aussieht und Menschen dazu verführen kann, ihnen blindlings zu folgen. Dem konnten wir widerstehen, was die „Sonne“ wütend gemacht hat. Sie versucht uns zu blenden, schleudert Protuberanzen und Blitze auf uns. Wir müssen sie irgendwie vernichten.

Jacksnipe, eine Graffiti-Künstlerin, malt einen Mond an die Wand, beschwört das Bild in die Wirklichkeit und nutzt den Mond, um eine Art Sonnenfinsternis zu erzeugen, die uns vor der Sonne abschirmt. Bubble, Bootlegger, wirft einen Stein in den endlosen Abgrund, der ebenfalls im selben Raum ist, und kopiert die Eigenschaft „fallend“ vom Stein auf die Sonne. Das war kontraproduktiv, die Sonne knallt auf den Boden, eine Hitzewelle rollt auf uns zu, zerstört den Mond, wir müssen uns ducken oder kriegen leichte Verbrennungen.

Rocket Mel, Traceur (Meisterin im Parcour), sieht, dass die Sache schnell erledigt werden muss. Sie drückt Jacksnipe ein Seil in die Hand und sprintet auf die Sonne zu. Als Taceur kann sie die Gravitation in einem kleinen Radius um sich herum beeinflussen. Sie sprintet neben die Sonne, ändert die Gravitation, so dass Mel und die Sonne nach unten fallen, und dreht die Gravitation wieder richtig, so dass die Sonne in den endlosen Abgrund fällt, Mel aber nicht.

Zumindest war das der Plan. Mel kriegt das Timing nicht richtig hin, und verschwindet ebenfalls im Abgrund. Bevor wir nachschauen können, ob Mel zu retten ist, beendet der Spielleiter die Runde für den Abend. Wir haben einen wortwörtlichen Cliffhanger.

PS: Diese Rollenspielszene war Teil eines Playtestings des Trainpunks-Systems, für das ab Februar 2027 eine Kickstarter-Kampagne läuft.

Freetube

Youtube. Ich will ja eigentlich weniger mit Google zu tun haben, aber es gibt halt eine Menge interessanter Videos auf Youtube. PeerTube als Alternative ist schön, aber wenn es die Videos nur auf Youtube gibt, muss es halt Youtube sein. Und da es viele Videos nur auf Youtube gibt, nutze ich bisher auch meinen Google-Account, um dort Kanäle zu abonnieren. Ich habe auch einige Datenschutzeinstellungen gemacht, so dass Google zum Beispiel nicht meine Anschau-History verwerten kann (worauf Google mir dann auch praktischerweise viel weniger Vorschläge für Videos macht, was ich auch ganz entspannend finde).

Aber es ist halt immer noch ein Google-Account. Und ich habe mich ja auch schon über Youtube Autoübersetzungen beschwert. Viele Youtube-Kanäle möchte ich dennoch nicht missen.

Dafür habe ich jetzt die App Freetube entdeckt. Eine Art separates Youtube-Frontend. Man kann sich darüber die Videos anschauen (Adblocker inklusive), Kanäle ohne Google-Account abonnieren, einen Haufen Detaileinstellungen zu den eigenen Präferenzen machen usw.

Man kann auch einen Import der Youtube-Abos vornehmen. Das baut auf einem Datendownload auf, den Youtube im Rahmen der DSVGO bereitstellen muss. Dieser Export kann eine Weile dauern, aber bei mir war er nach ein paar Minuten fertig. Dann muss man einfach eine CSV-Datei importieren. Kein Grund also, manuell alle Abos neu abzuschließen.

Ich werde mal ausprobieren, wie das läuft und ob Youtube dem vielleicht irgendwann den Riegel vorschiebt. Bisher geht es jedoch gut. Zwei Kleinigkeiten, die mich stören: Ich würde gerne die Abspielposition von längeren Videos speichern können, wenn ich das Programm beende (vielleicht geht das auch, und ich weiß nur noch nicht, wie). Außerdem gibt es keine Tabs, man kann nur Sachen in einem neuen Fenster öffnen.

Am Ende bin ich natürlich immer noch von Google abhängig. So viel Digital Independence Day ist das heute also nicht. Aber immerhin ist es ein bisschen besser.