Stranger Than Usual

39C3: Tag 1

Eine Fassade mit vielen Glasscheiben und bunten Lichtern. An der Fassade ist eine große Leuchttafel mit der Aufschrift „39C3 POWER CYCLES“

Letztes Jahr habe ich ja im Nachhinein über den Congress geschrieben, dieses Jahr versuche ich, das halbwegs zeitnah zu machen.

Der erste Tag war mal wieder ein voller Genuss. Ich bin morgens angekommen, erst einmal durch die größtenteils leeren Hallen gewandelt und mir angeschaut, was die Assemblies so alles aufgebaut haben. Ich habe mir im Laufe des Tages einige Vorträge angehört, einige alte Bekannte getroffen, mich gut unterhalten, mit ein paar Leuten über ihre Projekte gesprochen usw. Ich habe auch ein paar Fotos von Sachen (aber nicht von Leuten) gemacht. Ich bin während des Congress innerhalb des Congress-Netzes unter der Nummer 65914 erreichbar.

Ich werde vermutlich wieder einige Posts zum Congress schreiben, also kommt nicht alles, was ich erlebt habe, in diesen Post (auch weil ich müde bin und ins Bett will). Links zu den aufgezeichneten Talks füge ich auch später hinzu.

Vorträge, die ich angeschaut habe

  • Opening Ceremony: Hier hat Stella Schiffczyk einige schöne Cartoonfiguren gezeichnet, um die Erklärungen lebhafter zu gestalten
  • The art of text (rendering): Ein Vortrag über die Schwierigkeiten und Details von Textrendering
  • All my Deutschlandtickets gone: Fraud at an industrial scale: über Betrug beim Verkauf von Deutschlandtickets.
  • Die Känguru-Rebellion: Digital Independence Day: Eine Lesung von Marc-Uwe Kling. Zum Digital Independence Day (DID) schreibe ich später noch mehr.
  • Hacking washing machines: Ein Talk über reverse-Engineeren von Wartungsschnittstellen und internen Bussen von Waschmaschinen und anderen Geräten von Miele und B/S/H. Gut vorgetragen, inhaltlich interessant und gutes Reverse-Engineering. Fun fact: Die beiden Vortragenden haben unabhängig voneinander an Waschmaschinen unterschiedlicher Marken geforscht und unabhängig voneinander Vorträge eingereicht. Die Orga hat die beiden miteinander in Kontakt gebracht und den Vortrag zusammengelegt.

Vorträge, deren Aufzeichnung ich noch anschauen möchte

Update 2025-12-28: Ich habe jetzt die anderen Vorträge, die ich noch anschauen möchte, hier aufgelistet

Pixelflut und Pixelebbe

Pixelflut gab es auch wieder. Neu dieses Mal: Pixelebbe. Der Prozess, hier ein Pixel zu setzen ist fast so effizient wie bei Pixelflut:

  1. Eine Wartenummer ziehen
  2. Warten, bis die Nummer aufgerufen wird
  3. Der Person am Schalter sagen, dass man ein Pixel setzen möchte. Man bekommt daraufhin ein Formular (mit Durchschlag)
  4. Das Formular ausfüllen (Koordinaten, Farbcode, Unterschrift und eventuell optionale Felder)
  5. Das Formular abgeben. Es wird überprüft, gestempelt und man erhält es als Bestätigung (der Durchschlag wird nicht ausgegeben)
  6. Warten, bis das Pixel gesetzt ist.

Ein ausgefülltes Formular für einen „Pixelfestsetzungsantrag“. Formularfelder sind u.a. „Ortschaft“ (Koordinaten), Gegenstand des Pixels (Farbe) und Datum des Antrags. Der Antrag ist vom „Pixel Office“ abgestempelt.

Rick Rolling

Special Mentions gehen an den Harry Plotter. Ein Plotter mit verschiedenen Knöpfen. Ich war neugierig, was der „mystery“-Knopf macht:

Eine Plotterzeichnung von Rick Astley. An der Seite steht: „You have been rickrolled by Harry Plotter.

Zu allem Überdruss hat der Plotter dann auch noch seine Motoren genutzt, um „Never Gonna Give You Up“ zu spielen.

So, jetzt muss ich aber schlafen um für Tag 2 fit zu sein.