
Letztes Jahr habe ich ja im Nachhinein über den Congress geschrieben, dieses Jahr versuche ich, das halbwegs zeitnah zu machen.
Der erste Tag war mal wieder ein voller Genuss. Ich bin morgens angekommen, erst einmal durch die größtenteils leeren Hallen gewandelt und mir angeschaut, was die Assemblies so alles aufgebaut haben. Ich habe mir im Laufe des Tages einige Vorträge angehört, einige alte Bekannte getroffen, mich gut unterhalten, mit ein paar Leuten über ihre Projekte gesprochen usw. Ich habe auch ein paar Fotos von Sachen (aber nicht von Leuten) gemacht. Ich bin während des Congress innerhalb des Congress-Netzes unter der Nummer 65914 erreichbar.
Ich werde vermutlich wieder einige Posts zum Congress schreiben, also kommt nicht alles, was ich erlebt habe, in diesen Post (auch weil ich müde bin und ins Bett will). Links zu den aufgezeichneten Talks füge ich auch später hinzu.
Vorträge, die ich angeschaut habe
- Opening Ceremony: Hier hat Stella Schiffczyk einige schöne Cartoonfiguren gezeichnet, um die Erklärungen lebhafter zu gestalten
- The art of text (rendering): Ein Vortrag über die Schwierigkeiten und Details von Textrendering
- All my Deutschlandtickets gone: Fraud at an industrial scale: über Betrug beim Verkauf von Deutschlandtickets.
- Die Känguru-Rebellion: Digital Independence Day: Eine Lesung von Marc-Uwe Kling. Zum Digital Independence Day (DID) schreibe ich später noch mehr.
- Hacking washing machines: Ein Talk über reverse-Engineeren von Wartungsschnittstellen und internen Bussen von Waschmaschinen und anderen Geräten von Miele und B/S/H. Gut vorgetragen, inhaltlich interessant und gutes Reverse-Engineering. Fun fact: Die beiden Vortragenden haben unabhängig voneinander an Waschmaschinen unterschiedlicher Marken geforscht und unabhängig voneinander Vorträge eingereicht. Die Orga hat die beiden miteinander in Kontakt gebracht und den Vortrag zusammengelegt.
Vorträge, deren Aufzeichnung ich noch anschauen möchte
Update 2025-12-28: Ich habe jetzt die anderen Vorträge, die ich noch anschauen möchte, hier aufgelistet
- A Tale of Two Leaks: How Hackers Breached the Great Firewall of China
- Brennende Wälder und Kommentarspalten - Klimaupdate mit dem FragDenStaat Climate Helpdesk
- Zentrum für Politische Schönheit: Ein Jahr Adenauer SRP+ und der Walter Lübcke Memorial Park
- Demystifying Fuzzer Behaviour: Der Vortragende hat bei einem meiner Professoren promoviert (oder promoviert dort gerade), wenn ich das richtig im Kopf habe.
- Building hardware - easier than ever - harder than it should be
- FeTAp 611 unplugged: Taking a rotary dial phone to the mobile age
- Who cares about the Baltic Jammer? – Terrestrial Navigation in the Baltic Sea Region
- KIM 1.5: Noch mehr Kaos In der Medizinischen Telematikinfrastruktur (TI)
- To sign or not to sign: Practical vulnerabilities in GPG & friends
- Pwn2Roll: Who Needs a 595 € Remote When You Have wheelchair.py: Reverse-Engineering von überteuerter Rollstuhl-Steuerung.
Pixelflut und Pixelebbe
Pixelflut gab es auch wieder. Neu dieses Mal: Pixelebbe. Der Prozess, hier ein Pixel zu setzen ist fast so effizient wie bei Pixelflut:
- Eine Wartenummer ziehen
- Warten, bis die Nummer aufgerufen wird
- Der Person am Schalter sagen, dass man ein Pixel setzen möchte. Man bekommt daraufhin ein Formular (mit Durchschlag)
- Das Formular ausfüllen (Koordinaten, Farbcode, Unterschrift und eventuell optionale Felder)
- Das Formular abgeben. Es wird überprüft, gestempelt und man erhält es als Bestätigung (der Durchschlag wird nicht ausgegeben)
- Warten, bis das Pixel gesetzt ist.
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Rick Rolling
Special Mentions gehen an den Harry Plotter. Ein Plotter mit verschiedenen Knöpfen. Ich war neugierig, was der „mystery“-Knopf macht:
Zu allem Überdruss hat der Plotter dann auch noch seine Motoren genutzt, um „Never Gonna Give You Up“ zu spielen.
So, jetzt muss ich aber schlafen um für Tag 2 fit zu sein.
