2025 habe ich zum ersten Mal seit 2020 den Advent of Code nicht im Dezember abgeschlossen. Tatsächlich habe ich ihn immer noch nicht abgeschlossen. Das klingt wie ein Fehlschlag. Für mich ist es aber auch ein Erfolg. Warum?
Seit 2018 habe ich jedes Jahr am Advent of Code teilgenommen. Jedes Mal habe ich mir vorgenommen: Wenn es zu stressig wird, höre ich auf. Ich habe es nie eingehalten. Das ging so weit, dass ich schon überlegt habe, 2025 den AoC komplett ausfallen zu lassen. Dann aber hat Eric Wastl angekündigt, nur 12 Tage zu machen.
Also habe ich den AoC trotzdem angefangen. Mittendrin begann dann aber auf der Arbeit ein neues Projekt, und neue Projekte sind am Anfang immer besonders anstrengend (auch, weil man weniger programmiert und mehr von Pontius nach Pilatus rennt um von verschiedenen Leuten alle möglichen informationen zu kommen). Dann kamen zwei schwierigere Tage, und… Ich habe erst einmal aufgehört. Insgesamt habe ich von den Tagen 9 und 10 den zweiten Teil nicht, Tag 12 komplett nicht und Tag 11 erst ein paar Tage nach dem 12. Dezember gelöst.
Und das ist in Ordnung. Zudem sind trotz allem nur wenige Puzzle übrig, so dass ich die vermutlich irgendwann dieses Jahr mal machen kann. Ich wollte auch schon eins auf der Fahrt zum Congress machen, aber im Zug hatte irgendein Kind sein Hörspiel ohne Kopfhörer abgespielt, und das war so störend, dass ich mich nicht konzentrieren konnte.
Trotzdem ein paar Anmerkungen zu den Puzzeln dieses Jahr. SPOILER ALERT: hier werden Lösungsansätze und Geschichte des Advent of Code 2025 behandelt, ihr seid gewarnt.
Im Großen und Ganzen ging es darum, immer tiefer in die Nordpolbasis vorzudringen um alles zu dekorieren, während man hier und da helfen konnte und auch mal einen Gabelstapler durch eine Wand fahren durfte.
Tag 1 war wieder ziemlich einfach, es ging darum, zu zählen, wie oft ein Rad an einer Nullstellung vorbei kommt. Off-By-One Fehler sind hier naheliegend, aber schwierig ist das nicht mit ein bisschen Modulo.
Tag 2 war auch einfach, es ging darum, Zahlen nach bestimmten Mustern herauszufiltern.
Tag 3 war auch wieder einfach, wenn man minimal mit Zahlen umgehen kann.
An Tag 4 durfte man dann nach einem einfach Puzzle den Gabelstapler durch die Wand fahren.
Tag 5 war auch wieder einfach, solange man Subtraktion beherrscht und keinen Zaunpfahlfehler macht. Wenn man Subtraktion nicht beherrscht, könnte man hier ziemlich lange dran rechnen.
Tag 6 hatte hauptsächlich die Schwierigkeit, ein ungewöhnliches Input-Format zu parsen, um mal wieder jemandem bei den Mathehausaufgaben zu helfen.
An Tag 7 wurde es langsam interessant. Teil zwei benötigte ein bisschen Denken, um nicht viel zu viel Rechenzeit zu verschwenden.
An Tag 8 habe ich es mir leicht gemacht und einfach eine ganze Menge Werte gespeichert und sortiert.
Tag 9 war der erste Blocker. Teil 1 war noch ziemlich einfach. An Teil zwei bin ich erst an der Geometrie gescheitert, und dann ist mir die Zeit ausgegangen. Trotzdem ist Teil 2 vermutlich nicht so schwer.
Tag 10 war ähnlich: Teil 1 war einfach, Teil 2 war im Prinzip ein lineares Gleichungssystem, mit mehreren Lösungen. Die Koeffizienten sind alle 1, aber ich muss die Summe der Variablen minimieren. Primitive Methoden rechnen hier ewig, ich muss mir noch einen mathematischeren Ansatz überlegen.
Tag 11 war irgendwas mit gerichteten azyklischen Graphen und Kombinatorik. An sich ganz einfach, wenn darauf achtet, dass in Teil 1 der Startknoten nicht der erste Knoten des DAG ist.
Tag 12 habe ich noch nicht gemacht, sieht aber irgendwie aus wie ein Variante 2D-Knapsack-Problem. Hoffentlich aber nicht, denn das könnte eine ganze Weile dauern, das zu berechnen. Es sei denn, gerade diese Variante ist ein Spezialfall, für den es eine bessere Lösung gibt.
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